Sponsoring

Als regional verwurzelte Bonner Rechtsanwaltskanzlei mit Berufsträgern aus mehreren Generationen nehmen wir unsere soziale Verantwortung besonders ernst und fördern unseren Nachwuchs in mehrfacher Hinsicht.

Mit unserem Engagement für das Junge Theater Bonn unterstützen wir seit Anfang 2013 eine kulturelle Institution in unserer Nachbarschaft, die bei Kindern und Jugendlichen in einzigartiger Art und Weise die Faszination für die Kunstform des Theaters weckt und vertieft.

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  • Junges Theater Bonn

    Partnerschaft mit Perspektive

    Seit Anfang 2013 unterstützen wir mit unserem finanziellen Engagement das Junge Theater Bonn. Als kulturelle Institution in unserer direkten Nachbarschaft ist das Junge Theater wegen seiner herausragenden Qualität deutschlandweit bekannt. Kindern und Jugendlichen wird hier in einzigartiger Art und Weise die Kunst des Theaters unmittelbar vermittelt – ein Engagement, das uns auch als Erwachsene immer wieder in mehrfacher Hinsicht fasziniert.

    Das aktuelle Programm und Neuigkeiten zum Theater finden Sie auf der Website www.jt-bonn.de

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    Dienstag, 9.9.2014

    EHM-Stipendium: Jetzt können auch Kindern aus sozial benachteiligten Familien an den Schauspielkursen des JTB teilnehmen

    Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien haben nicht mehr das Nachsehen. Ab Herbst 2015 können auch sie an den Schauspielkursen der JTB-Werkstatt des Jungen Theaters Bonn (JTB) teilnehmen. Auf Initiative unserer Kanzlei hat das JTB das „EHM-Stipendium“ ins Leben gerufen. 21 Plätze werden pro Jahr als Vollstipendien von uns finanziert. Den jungen Teilnehmern und ihren Familien entstehen keine weiteren Kosten.

    Bereits in den Herbstferien 2015 sind die ersten zwölf Stipendien für die 6- bis 16-Jährigen für die Schauspiel-Schnupperworkshops der JTB-Werkstatt vergeben worden. Bei besonderem Engagement können sich die „Jungschauspieler“ anschließend auch für eine Teilnahme an den weiterführenden Grund- und Projektkursen bewerben. Die beginnen dann im Frühjahr 2016. „Dieses Förderprogramm umzusetzen, war uns schon lange ein Anliegen“, erklärt Moritz Seibert, Intendant des Jungen Theaters Bonn. „Umso mehr freuen wir uns, dass die Rechtsanwaltskanzlei Eimer Heuschmid Mehle jetzt in die Bresche springt. Die Kanzlei unterstützt unsere Arbeit ja schon seit Jahren sehr großzügig.“

    Ungefähr tausend Kinder und Jugendliche nehmen jedes Jahr an den verschiedenen Kursen der JTB-Werkstatt, der Schauspielschule für Kinder und Jugendliche am Jungen Theater Bonn, teil. Ein bundesweit einzigartiger Wert. Trotzdem gibt es viele Talente, die sich die Teilnahme an den Kursen bisher nicht leisten konnten. „Barrierefreiheit ist eines der Hauptthemen der JTB-Stiftung – auch im übertragenen Sinne. Das EHM-Stipendium soll ein wenig dazu beitragen, wirtschaftliche und soziale Barrieren abzubauen“, sagt Dr. Stefan Hiebl, einer der Partner der Kanzlei Eimer Heuschmid Mehle. „Darüber hinaus fördert ein Schauspielkurs auch das Selbstbewusstsein der Kinder. Ausdruck, Sprache, Mimik und Gestik werden geschult – alles Fertigkeiten, die man auch im Alltag immer gebrauchen kann.“

    Mit dem EHM-Stipendium finanziert die Kanzlei jedes Jahr zwölf Plätze in Schnupperworkshops, sechs in den Grundkursen und drei für die Projektkurse, die wiederum ein ganzes Schuljahr laufen. Jedes Stipendium bezieht sich nur auf den jeweiligen Kurs. Nach Abschluss des ersten Kurses können die Kinder und Jugendliche ein Stipendium für einen weiteren Kurs beantragen. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Der Anmeldebogen steht hier zum Downlaod bereit.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des JTB. Als persönliche Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen die beiden JTB-Theaterpädagoginnen Heike Wertgen und Evi Mürlebach zur Verfügung: Tel. 0227 463672 oder theaterpaedagogik@jt-bonn.de

     

    Mittwoch, 21.1.2014

    Dankeschön für die Freikarten für das Theaterstück „Für Hund und Katz ist auch noch Platz"

    Die Theater-AG der Beuler Josefschule bedankt sich für die Einladung ins Junge Theater Bonn. Die Kinder haben mehrere „Dankesbriefe“ geschrieben und dem Theater überreicht.

     

    JTB2b

     

     

    Mittwoch, 15.1.2014

    Eimer Heuschmid Mehle schenkt Kindern 100 Freikarten für einen Besuch im Jungen Theater Bonn

    Eimer Heuschmid Mehle hat 100 Kindern den Besuch des Jungen Theaters Bonn ermöglicht. Beschenkt wurden Kinder der Einrichtungen „Jugendfarm Bonn“, Kinder- und Jugendzentrum „Hip“, Verein „Kleiner Muck“ und Ev. Jugendheim Adelheidisstraße sowie mehrere Offene Ganztagsschulen. Das Interesse bei den Kinder- und Jugendeinrichtungen war so groß, dass das Junge Theater Bonn von sich aus das Freikartenkontingent verdoppelt hat.

     

     

    Samstag, 7.9.2013 um 18 Uhr

    Einsitzen der neuen Bestuhlung im Jungen Theater Bonn

    Die Unterstützung zahlreicher Stuhlpaten hat es möglich gemacht: das Junge Theater Bonn konnte in der sommerlichen Spielzeitpause seine Bestuhlung erneuern. Als einer der Hauptsponsoren sitzt Eimer Heuschmid Mehle in der ersten Reihe. Die Kanzlei hat die Kosten für erste Stuhlreihe komplett übernommen. Nach einer Dankesrede an die Sponsoren wird die neue Spielsaison mit der Eigenproduktion „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ eröffnet. Anschließend stoßen alle Gäste gemeinsam auf das erfolgreiche Einsitzen der neuen Stühle an.

     

     

    Startschuss im März 2013:

    18 Anwälte sponsern 18 Theatersessel

    Bei unserer Feier zum 40. Jubiläum sind wir 2013 neue Wege gegangen. Statt eines kostspieligen Kanzleievents haben wir uns entschlossen, beim Jungen Theater Bonn eine Stuhlpatenschaft für die komplette erste Reihe zu übernehmen. Nicht nur wegen der räumlichen Nähe zum Sitz unserer Kanzlei in Bonn-Beuel ist das langfristig geplante Engagement so naheliegend.

    Vor allem die ungewöhnliche Arbeitsweise und das vielfältige Programm rückt die Bedeutung eines hochwertigen Jugendtheaters in ein neues Licht. Mit unserem regelmäßigen Engagement wollen wir diese überwiegend aus den Eintrittskarten finanzierte Institution unterstützen.

    Parallel zur Premiere des Stückes „Geheime Freunde“ in neuer Besetzung fand eine symbolische Scheckübergabe mit Dr. Stefan Hiebl und Dr. Andreas Fränken an Moritz Seibert, den Intendanten des Jungen Theater Bonn, statt.

    Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung als PDF-Download.

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  • JTB-Stiftung

     

    JTB-Stiftung ist ab 2015 Eigentümerin des Theatergebäudes

    Um den Fortbestand des Jungen Theaters Bonn (JTB) sicherzustellen, haben wir als einer von vier Gründungsstiftern Anfang November 2014 eine gemeinnützige Stiftung gegründet. Neben unserer Kanzlei zählen die Nachfahren des Theatergründers Helmut Tromm, die Eheleute Gammersbach als bisherige Eigentümer des Theatergebäudes und die Theatergesellschaft zu den Gründungsstiftern.



    Nach der Anerkennung als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts durch die Bezirksregierung Köln hat die Stiftung sogleich das Theatergebäude von den Eheleuten Gammersbach kaufen können. Dies war möglich aufgrund einer großzügig angesetzten Ratenzahlung des Kaufpreises, aufgrund des finanziellen Engagements der übrigen Stiftungsgründer sowie aufgrund zahlreicher bereits zugesagter Beistiftungen durch Bonner Bürger und Unternehmen. Die Stadt Bonn ist selbst zwar nicht Gründungsstifterin, wird sich aber vorbehaltlich eines noch zu fassenden Ratsbeschlusses durch einen höheren monatlichen Mietzuschuss und durch Kostenbeteiligungen am Umbau des Theatergebäudes beteiligen.

    

Mit seinem Statement erklärte sich Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch auch öffentlich solidarisch mit der Stiftung: „Es ist eine außerordentliche Freude, dass die Stadt Bonn das Junge Theater Bonn dabei unterstützen kann, seine Zukunft langfristig zu sichern, und das im 45. Jahr seines Bestehens. Die Gründung einer Stiftung ist ein sehr gutes Modell für den Fortbestand des Jungen Theaters Bonn über weitere Jahrzehnte. Ich hoffe auf weiteres bürgerschaftliches Engagement, wie es die Gründungsstifter hier eindrucksvoll bewiesen.“

    

Das Junge Theater Bonn ist auf privates Engagement angewiesen

    Mit rund 135.000 Zuschauern pro Jahr ist das Junge Theater Bonn seit vielen Jahren zwar das bestbesuchte Kinder- und Jugendtheater in ganz Deutschland, erhält aber mit Abstand die niedrigsten öffentlichen Zuschüsse unter allen vergleichbaren Theatern. Um so wichtiger wird die Unterstützung von privater Seite durch ehrenamtliches Engagement, durch finanzielle Unterstützung von Sponsoren und Spendern. Deren Akquisition wird zukünftig von der JTB-Stiftung organisiert.



    Die Arbeit der Stiftung wird sich zunächst darüber hinaus auf zwei Bereiche konzentrieren: Auf die Bezahlung und den behindertengerechten Umbau des Theatergebäudes sowie auf die Barrierefreiheit des Theaters im Hinblick auf die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte. Schon im kommenden Sommer sollen die ersten sichtbaren Veränderungen am Theatergebäude erfolgen. Spätestens im Sommer 2017 sollen dann alle Bau- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein.



    Um neue Stifter und Sponsoren an das Junge Theater Bonn zu binden, hat die Stiftung bereits einige kreative, erfolgversprechende Ansätze entwickelt. So kann man z.B. einzelne Ziegelsteine der zukünftigen Fassade des Erdgeschossen für 249,– Euro kaufen.  Im Gegenzug werden die Namen der Spender in den Steinen sichtbar eingebrannt. Großzügige Zustiftungen sind bereits ab 5.000 Euro möglich und steuerlich voll anrechenbar.

    

Als Mitglied des ersten Kuratoriums wird Dr. Stefan Hiebl das Engagement unserer Kanzlei auch persönlich durch seine ehrenamtlichen Aktivitäten weiter untermauern. Neben den beiden Vertretern Hannelore Ueberholz und Martin Sonnert vom JTB selbst gehören dem ersten Kuratorium auch noch der Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Martin Schumacher vom Kulturdezernat der Stadt Bonn sowie Horst Kallenberg von der Sparkasse KölnBonn an. Darüber hinaus wird das Stiftungsmanagement der Sparkasse KölnBonn die JTB-Stiftung kontinuierlich fachlich betreuen und beraten.

    

„Für das JTB ist das ein riesiger Schritt in eine stabile Zukunft“, fasst Moritz Seibert, der Intendant des Jungen Theaters, ganz treffend den Effekt der Stiftungsgründung zusammen und dankt allen Beteiligten.

    

Fortsetzung folgt.

     

    jtb stiftung pressegespraech

    Jürgen Niptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn, im Gespräch 
mit Dr. Andreas Fränken und Dr. Stefan Hiebl während des Presse
termins zur Gründung der JTB-Stiftung am 1.12.2014.
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  • EHM-Stipendium

    Erste EHM-Stipendiaten schnupperten Bühnenluft am Jungen Theater Bonn – Anmeldung zu neuen Schnupperworkshops

    Der richtige Einsatz von Körpersprache, Gestik, Mimik, Sprache und Stimme sowie Improvisationsübungen stehen im Mittelpunkt der Schauspiel-Schnupperworkshops der JTB-Werkstatt am Jungen Theater Bonn (JTB). In den Herbstferien schnupperten zum ersten Mal drei Kinder Bühnenluft, denen die Teilnahme an den Kursen bisher aus finanziellen Gründen verwehrt geblieben war. Dank des EHM-Stipendiums, das die Bonner Kanzlei Eimer Heuschmid Mehle (EHM) in Zusammenarbeit mit dem JTB eingerichtet und finanziert hat, konnten sie diesmal dabei sein.

    Begeistert von Einsatz und Talent

    Wer die drei jungen „Nachwuchsschauspieler“ waren, das wissen nur der Kursleiter sowie Moritz Seibert, der Intendant des JTB: „Für die Kurs-Teilnehmer spielt es keine Rolle, ob jemand selbst bezahlt hat oder gefördert wurde.“ Viel wichtiger sei, dass alle Kinder Spaß an der Schauspielerei hätten. Er habe allerdings eine Rückmeldung seitens des Kursleiters bekommen, der von einer Stipendiatin, einem türkischstämmigen Mädchen, erzählte: „Sie war ganz begeistert von dem Kurs – und von der Möglichkeit, überhaupt teilnehmen zu können.“ Der Kursleiter wiederum sei begeistert gewesen vom Einsatz und Talent des jungen Mädchens.

    Lehrer und Betreuer als Multiplikatoren

    Moritz Seibert ist froh, dass von den insgesamt zwölf Schnupperkurs-Stipendien erst drei „verbraucht“ wurden. So können auch in den Weihnachts- und Osterferien wieder Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien teilnehmen: „Es muss sich jetzt noch weiter rumsprechen, dass es das EHM-Stipendium gibt.“ Der Intendant setzt vor allem auf Lehrer und Betreuer in Jugendeinrichtungen als Multiplikatoren, die den Kindern und Jugendlichen auch helfen könnten, das Bewerbungsformular richtig auszufüllen.

    Eigene Fähigkeiten verbessern und Begabungen ausprobieren

    „Wir freuen uns sehr, dass die ersten Teilnehmer unser Stipendium in Anspruch nehmen konnten“, erklärt Dr. Stefan Hiebl, einer der Gesellschafter der Kanzlei Eimer Heuschmid Mehle. „Es macht uns eine große Freude zu sehen, wie Kinder und Jugendliche im wahrsten Sinne des Wortes 'spielend lernen'. Und wenn es ihnen Spaß macht und sie mit Freude lernen, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und Begabungen auszuprobieren, haben wir alles erreicht, was wir erreichen wollten.“ Mit dem EHM-Stipendium möchte die Bonner Sozietät Leistung und Leistungsbereitschaft belohnen und einen Beitrag dazu leisten, dass diejenigen Kinder und Jugendliche, die einen Schauspiel-Schnupperworkshop erleben und selbst mitgestalten wollen, nicht an finanziellen Hürden scheitern.

    Die Bonner Anwaltskanzlei Eimer Heuschmid Mehle (EHM) unterstützt das Junge Theater Bonn bereits seit 2013 als einer der Hauptsponsoren. Unter anderem hat sich die Sozietät bei der Anschaffung der neuen Bestuhlung für das Theater und als Gründungsstifter der JTB-Stiftung engagiert.

     

    ehm stipendium

    Alle Informationen zum EHM-Stipendium:
    Telefon 0228 463672
    theaterpaedagogik@jt-bonn.de
    www.jt-bonn.de

     

    Bewerbungsunterlagen für das EHM-Stipendium

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Der „EHM Promotionspreis“ an der juristischen Fakultät der Universität Bonn richtet sich in einer entscheidenden Phase direkt an unseren fachlichen Nachwuchs. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro zeichnen wir ebenfalls seit 2013 die beste Doktorarbeit des jeweiligen Jahrgangs im Fachbereich Strafrecht aus.

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  • EHM-Promotionspreis

    Mai 2018

    Timur Lutfullin mit dem EHM Promotionspreis 2018 ausgezeichnet

    Herr Dr. Timur Lutfullin hat den mit 5.000,00 € dotierten Eimer Heuschmid Mehle Preis 2018 für seine Dissertation mit dem Titel "Das strafrechtliche Bestimmtheitsgebot und Mengenbegriffe" erhalten. Als "Mengenbegriffe" bezeichnet Herr Lutfullin solche Begriffe, die ausschließlich eine quantitative Komponente haben, also durch konkrete Zahlen ersetzt werden können. Als Beispiel kann man hier den Begriff "großes Ausmaß" nennen.

    Dieser Begriff wird in einer Reihe von Strafnormen verwendet, so u. a. auch im Regelbeispiel des besonders schweren Falles des Betruges. Während der Betrug im Grunddelikt mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft wird, ist in besonders schweren Fällen die Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Man sieht hier also im Strafmaß einen gewaltigen Unterschied. Ein besonders schwerer Fall liegt u. a. dann vor, wenn ein Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeigeführt wird.

    Die Lösung von Herrn Lutfullin geht – vereinfacht ausgedrückt – schlicht dahin, dass der Gesetzgeber in den Fällen, in denen es möglich ist, eine Menge zu quantifizieren, konkreten Zahlenangaben machen muss. Er gelangt zu dem Schluss, dass sämtliche Regelbeispiele des "großen Ausmaßes" gegen das Bestimmtheitsgebot verstoßen.

    Herr Lutfullin untersucht auch die weiteren Mengenbegriffe wie "bedeutender Wert", "Geringwertigkeit", "Erheblichkeit" und prüft sie kritisch an den Maßstäben des Bestimmtheitsgrundsatzes.

    Sehr differenziert setzt er sich auch mit der Gruppe der sog. Personenmengenbegriffe, also der Begriffe "Bande," "Versammlung" oder "Vereinigung" auseinander.

    Der Laudator, Dr. Stefan Hiebl, lobte, dass sich die Arbeit durch ihre zupackende und differenzierte Darstellung auszeichne. Der praxisorientierten klaren Gedankenführung entspreche eine schnörkellose, gut zu lesende Sprache.

    Die Jury, die sich aus den Bonner Strafrechtsprofessoren sowie unseren Strafverteidigern, Prof. Dr. Volkmar Mehle und Dr. Stefan Hiebl zusammensetzt, war sich schnell darin einig, dass die Arbeit von Herrn Dr. Lutfullin eine überzeugende Leistung darstellt, die den Eimer Heuschmid Mehle Preis für die beste Promotion im Strafrecht des Jahres 2018 verdient.

     

     

    Mai 2017

    Der Eimer Heuschmid Mehle Preis für das Jahr 2017 wird geteilt

    Im Jahre 2017 erhalten zwei Preisträger die Auszeichnung, nämlich Herr Andres Schlack aus Chile und Herr Jan Friedrich Schlöter.

    Der mit 5.000,00 € dotierte Preis für die beste Dissertation auf dem Gebiet des Straf- und Strafprozessrechts des Jahres 2016 wird zwischen zwei Preisträgern geteilt.

    Die ausgezeichnete Dissertation von Herrn Schlack befasst sich mit der Bereicherungsabsicht beim Betrugstatbestand. Diese Absicht war und ist Gegenstand einer nahezu nicht mehr überschaubaren Fülle von Darstellungen im Schrifttum. Sie beschäftigt zugleich stets wiederkehrend die Rechtsprechung. Schwerpunktmäßig widmet sich Herr Schlack der für die Auslegung dieses subjektiven Merkmals essentiellen Unterscheidungen zwischen Haupt- und Nebenfolgen des intendierten Handelns.

    Die zweite ausgezeichnete Arbeit ist die Dissertation von Herrn Schlöter zum Thema "Bekämpfung des Dopings im professionellen Sport mit Hilfe des Strafrechts – Zur Notwendigkeit eines Anti-Doping-Tatbestandes".

    Der Verfasser prüft zunächst, unter welche Straftatbestände nach geltendem Recht das Doping fallen könnte. Hier drängen sich die Körperverletzung, die Tötungstatbestände und der Betrug auf. Die zentrale Problematik bei der Körperverletzung liegt in der Frage einer wirksamen Einwilligung. Bei der Darstellung der lex lata prüft Herr Schlöter die Möglichkeit einer eigenständigen (neuen) Strafnorm zur Bekämpfung des Dopings im Sport. Letztlich definiert Herr Schlöter auch eine solche neue Strafbestimmung, die ihren Platz bei den Vermögensdelikten als neuer § 265c StGB finden soll.

    Die Auswahlentscheidung wurde auch in diesem Jahr von einer Jury getroffen, die sich aus den Strafrechtsprofessoren der Universität Bonn sowie unseren beiden Strafverteidigern, Prof. Dr. Volkmar Mehle und Dr. Stefan Hiebl zusammensetzt. Übereinstimmend kam man zu dem Ergebnis, dass beide Dissertationen gleichrangig auszeichnungswürdig sind, so dass man sich entschlossen hat, den Eimer Heuschmid Mehle Preis für das Jahr 2017 zu teilen.

     

     

    Mai 2016

    Dr. Thomas Grosse-Wilde ist der Preisträger des Jahres 2016

    Der Bonner Doktorand Dr. Thomas Grosse-Wilde hat den mit 5.000,00 € dotierten Eimer Heuschmid Mehle Preis 2016 für seine Dissertation auf dem Gebiet der Strafmaßlehre erhalten.

    Im Jahr 2016 fiel der Jury, die sich aus den Strafrechtsprofessoren der Universität Bonn und unseren Strafverteidigern, Prof. Dr. Volkmar Mehle und Dr. Stefan Hiebl zusammensetzt, sehr leicht. Die Dissertation von Herrn Dr. Grosse-Wilde, die den Titel trägt "Die verschuldeten Auswirkungen der Tat gemäß § 46 Abs. 2 StGB in einer regelgeleiteten Strafmaßlehre" war so herausragend, dass es über den Preisträger keinerlei Diskussionen gegeben hat. Beide Gutachter haben die Arbeit mit summa cum laude bewertet, dies ausdrücklich jeweils im obersten Bereich. Mit den Gutachtern sind auch unsere beiden Strafverteidiger der Auffassung, dass diese Promotionsleistung jeder Habilitationsschrift zur Ehre gereichen würde.

    Die "verschuldeten Auswirkungen der Tat" sind ein namentlich benanntes Merkmal, das vom Strafgesetz – neben anderen – als in besonderem Maße erheblich für die Strafzumessung aufgeführt wird. Die besondere Schwierigkeit, Strukturen in diese Strafzumessungsmerkmale zu bringen, besteht in der Vielschichtigkeit der Rechtsbegriffe, die dabei zu berücksichtigen und miteinander in Einklang zu bringen sind.

    Im Rahmen seiner Arbeit befasst sich Herr Dr. Grosse-Wilde ausführlich auch mit den Anforderungen, die das Gesetz an den Tatrichter stellt, welcher die konkrete Strafzumessung vorzunehmen hat. Zu Recht weist der Preisträger darauf hin, dass dieser Tatrichter nach dem Gesetz gerade nicht gehalten ist, die dogmatischen Regeln anzuführen, nach denen er eine für die Strafzumessung bedeutsame Tatsache von einer nicht relevanten geschieden hat. Er muss in den Urteilsgründen lediglich, so sagt es das Gesetz, "die Umstände anführen, die für die Zumessung der Strafe bestimmend gewesen sind".

    Dies wiederum führt dazu, dass die Obergerichte als Revisionsinstanz nur in sehr beschränktem Maße die Vertretbarkeit der Strafzumessungserwägungen des Tatrichters überprüfen können. Ohnehin ist nach allgemeiner Auffassung die Strafzumessung – wie die Beweiswürdigung – "ureigene Aufgabe des Tatrichters". Damit ist eine ins Einzelne gehende Richtigkeitskontrolle nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ausgeschlossen.

     

     

    Mai 2015

    Bonner Strafrechtspromotion mit Reformvorschlag zum Jugendgerichtsgesetz ist mit dem „Eimer Heuschmid Mehle“-Preis 2015 ausgezeichnet worden

    Die Bonner Doktorandin Dr. Annika Kleinbrahm hat den mit 5.000,00 € dotierten „Eimer Heuschmid Mehle-Preis 2015“ für ihre Dissertation auf dem Gebiet des Jugendstrafrechts erhalten.

    „Frau Dr. Kleinbrahm hat die angegangenen Probleme überragend gelöst und damit einen wertvollen Beitrag zur Anwendung des Opportunitätsprinzips in der Praxis geleistet.“ so Prof. Dr. Volkmar Mehle in seiner Laudatio an die Preisträgerin. Unser Namenspartner würdigte damit ihren Regelungsvorschlag zu § 45 Jugendgerichtsgesetz als Impuls zur Reformdiskussion im Jugendstrafrecht und allgemeinen Strafverfahrensrecht.

    Die Promotionsarbeit untersucht die von Bundesland zu Bundesland variierende Handhabung der sogenannten Diversion. Diese eröffnet der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit, bei jugendlichen Tätern auf ein formelles Strafverfahren zu verzichten, jedoch gegebenenfalls Alternativen wie gemeinnützige Arbeit oder ähnliches anzuordnen.

    „Divergente Diversion im Strafverfahren – Eine Untersuchung zu Ausmaß, verfassungsrechtlicher Bewertung und Vermeidung regionaler Rechtsungleichheit unter Berücksichtigung der Diversionsrichtlinien“ – unter diesem Titel belegt die Promovendin anhand von Kriminalstatistiken, dass die Bundesländer die Diversion sehr unterschiedlich anwenden. „Dies ist im Ergebnis nicht hinnehmbar“, betonte Rechtsanwalt Dr. Mehle in seiner Laudatio weiter. Denn von der verfahrensrechtlichen Behandlung der Verfehlung des Jugendlichen könne in erheblichem Maße sein weiteres Leben abhängen. Umso verdienstvoller sei die von Dr. Kleinbrahm vorgeschlagene Konkretisierung von § 45 JGG, welche den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung beachtet und hilft, Divergenzen zu vermeiden.

    Mit dem 2014 etablierten Eimer Heuschmid Mehle Preis würdigen wir jedes Jahr herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Strafrechts und des Strafprozessrechts. Mit dieser kontinuierlichen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstreichen wir gleichzeitig unsere Verbundenheit mit der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn.

    Die Auswahlentscheidung trifft eine Jury, die sich aus Strafrechts-professoren der Universität und unseren Strafverteidigern Prof. Dr. Volkmar Mehle, Dr. Stefan Hiebl, Nils Kassebohm und Carolin Warner zusammensetzt.

     

    ehm promotionspreis2015

    Rechtsanwalt Prof. Dr. Volkmar Mehle mit der Preisträgerin Dr. Annika Kleinbrahm.

     

     

    10.05.2014

    Förderpreis für Strafrecht erstmals 2014 vergeben

    Unserer sozialen Verantwortung wollen wir mit einem gesellschaftlichen Weitblick nachkommen.

    Gleich zwei Bonner Strafrechtspromotionen mit dem „Eimer Heuschmid Mehle“-Preis für Strafrecht 2014 ausgezeichnet

    Die beiden Bonner Doktoranden Dr. Scarlett Jansen und Dr. Christian Muders haben für ihre Dissertation den mit je 2.500 Euro dotierten „Eimer Heuschmid Mehle“-Preis für Strafrecht 2014 erhalten.

    Prof. Dr. Volkmar Mehle, Namenspartner der Kanzlei Eimer Heuschmid Mehle, beglückwünschte nicht nur die beiden Absolventen, sondern auch deren Familien, ohne deren „tatkräftige und vor allem von Sorge und Zuneigung getragene Unterstützung“ die Leistung des ersten Staatsexamens und der Doktorarbeit nicht möglich gewesen wäre.

    Er kündigte an, die Verleihung des „Eimer Heuschmid Mehle“-Preises von nun an zu einer „lang andauernden ständigen Übung“ machen zu wollen und äußerte die Hoffnung, dass hierdurch der eine oder andere Preisträger und die eine oder andere Preisträgerin den Weg zu Eimer Heuschmid Mehle finden möge.

    Dr. Scarlett Jansen hatte zum Thema „Forschung an Einwilligungs-unfähigen insbesondere strafrechtliche und verfassungsrechtliche Aspekte der fremdnützigen Forschung“ promoviert.

    Die Forschung an nicht einwilligungsfähigen Versuchspersonen sei von brennender Aktualität, betonte Rechtsanwalt Mehle in seiner Laudatio. Über die grundsätzlichen Probleme der Forschung am Menschen hinaus treffe man hier die Besonderheit, dass die gängigen Rechtfertigungsversuche über das Institut in der Einwilligung nicht greifen, eben weil der Patient zu einer wirksamen Einwilligung unfähig ist. Die Doktorandin habe „eine äußerst sorgfältige Untersuchung“ vorgelegt, „die die mannigfaltigen und unterschiedlichen Gesichtspunkte der Forschung an derartigen Personen erfasst.“ „Hier greifen komplexe Fragen des Strafrechts, des Verfassungsrechts und des Europarechts ineinander, dies im Kontext mit Normen des Arzneimittelrechts und dem der Medizinprodukte. Eine hervorragende Leistung!“, lobte Mehle.

    Dr. Christian Muders hat über „Die Haftung im Konzern für die Verletzung des Bußgeldtatbestandes des § 130 OWiG“ promoviert. Und zwar über einen Teilaspekt des Bußgeldtatbestandes des § 130 OWiG: die Haftung der Muttergesellschaft eines Konzerns für deliktische Verfehlungen der ihr eingegliederten Gesellschaften. Eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 1 Mio. Euro belegt werden kann.

    Laudator Mehle wies darauf hin, dass die von Muders behandelten Fragen von einer abschließenden Klärung noch weit entfernt seien und auch vom Bundesgerichtshof bislang noch nicht eindeutig entschieden wurden. Der große Verdienst der Arbeit liege daher in den drei Lösungsmöglichkeiten, die der Verfasser herausgearbeitet hat. Die Arbeit besteche zudem durch eine stets klare Gedankenführung, der die sprachliche Fertigkeit ebenbürtig sei.

    Die Auswahl unter den beiden Arbeiten, die es in die Endausscheidung geschafft haben, traf eine Jury, bestehend aus drei Strafrechtsprofessoren der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn sowie den Strafverteidigern der Kanzlei Eimer Heuschmid Mehle, Prof. Dr. Volkmar Mehle, Dr. Stefan Hiebl, Nils Kassebohm und Carolin Warner.

    Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis wurde 2014 erstmals vergeben und soll in Zukunft jährlich ausgelobt werden. Er dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fachgebiet Strafrecht.

     

    EHM Stifterpreis 2014

    Rechtsanwalt Prof. Dr. Volkmar Mehle mit den Preisträgern Dr. Scarlett Jansen und Dr. Christian Muders.

     

     

    27.6.2013

    Der "Eimer Heuschmid Mehle Preis" für die beste strafrechtliche Promotion wird ab 2014 an der Universität Bonn vergeben

    Als eine der größten Bonner Anwaltskanzleien haben wir mit der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn eine offizielle Sponsorenvereinbarung zur Förderung der strafrechtlichen Promotionen getroffen.

    Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro soll jährlich von einem gemeinsamen Komitee aus drei Strafrechtsprofessoren des Fachbereichs Rechtswissenschaft sowie den Strafverteidigern unserer Kanzlei die jeweils beste Promotionsarbeit ausgezeichnet werden. Werden mehrere Preisträger in einem Jahrgang ausgewählt, so wird das Preisgeld gleichmäßig verteilt. Erstmalig ausschrieben erden wir den Förderpreis für das Jahr 2014.

    Bei einer kleinen Feierstunde in der Universität Bonn haben Prof. Dr. Volkmar Mehle, Dr. Stefan Hiebl und Nils Kassebohm als Vertreter der Kanzlei und der Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Prof. Dr. Klaus Sandmann den Sponsoringvertrag am 26.6.2013 unterzeichnet.

    Auszeichnung wissenschaftlicher Leistungen von praktischer Bedeutung

    „Durch den Eimer Heuschmid Mehle Preis sollen hervorragende wissenschaftliche Leistungen von großer praktischer Bedeutung auf dem Gebiet des Straf- und Strafprozessrechts gefördert werden“, so Prof. Dr. Klaus Sandmann. „Damit bekennen wir uns als Universität gemeinsam mit unserem Sponsoringpartner zur Exzellenzförderung in der juristischen Lehre, Forschung und Praxis“.

    Die Verbindung unserer Kanzlei mit dem rechtswissenschaftlichen Fachbereich der Universität Bonn ist historisch gewachsen. Schon einer der Namensgeber der überregional tätigen Kanzlei, Prof. Dr. Volkmar Mehle, war nach Studium und Promotion in Bonn lange Jahre am strafrechtlichen Institut des Fachbereichs tätig. Und auch die jüngere Riege des strafrechtlichen Dezernats der Kanzlei, Dr. Stefan Hiebl und Nils Kassebohm, zählen zu den Alumni des Fachbereichs.

    Anerkennung der Anwälte für die akademische Ausbildung

    „Von der exzellenten akademischen Ausbildung an dieser Universität profitieren wir Anwälte in unserer täglichen Praxis als Strafverteidiger. Mit dem Förderpreis wollen wir unsere Anerkennung für die Leistungen der Universität mit der Förderung des juristischen Nachwuchses verbinden“, so Prof. Dr. Volkmar Mehle bei der Vertragsunterzeichnung wörtlich. Das Engagement für den Nachwuchs im Strafrecht soll auch nach Aussage unseres geschäftsführenden Partners, Dr. Andreas Fränken, langfristig angelegt sein.

     

    EHM Promotionspreis
    Die Preisträger des Eimer Heuschmid Mehle Preises erhalten neben dem Preisgeld auch diese namentlich gekennzeichnete Trophäe.

     

    Weitere Informationen unter www.jura.uni-bonn.de

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